Die Entstehungsgeschichte

Das Thema Kinderwagen in Krankenhäusern ist seit jeher problematisch. Waren keine verfügbar, war es schlecht für die Eltern, da kranke Kinder nicht einfach umher getragen werden konnten. Wollten die Eltern mal in die Caféteria, wurde ein Kinderwagen benötigt. Aber auch beim Transport der Kinder zum Röntgen, CT oder MRT gab es vielfach die Frage: Wie bringen wir das Kind dorthin?

Vielfach wurden in der Vergangenheit Betten zum Transport der Kinder genutzt. Wenn es dann über lange Strecken ging, eventuell gar über den Hof oder das Klinikgelände, schlug sich diese Nutzung in einem deutlich erhöhten Verschleiß der Betten nieder.

Noch schwieriger war die Situation, wenn das Kind eine permanente Sauerstoffversorgung benötigte oder gar an einen Perfusor angeschlossen war. In einem solchen Fall konnte das Kind nur mit hohem Personalaufwand bewegt werden, da die Begleitung von zwei bis drei Pflegepersonen erforderlich war. Ein Aufwand, der mit der Personalsituation vieler Stationen nicht abzudecken war.

In einer solchen Situation waren stets Kinderwagen hilfreich. Deren Herkunft war sehr unterschiedlich. Manche Station konnte sich welche kaufen oder anderweitig organisieren, viele bekamen welche geschenkt. Inzwischen gibt es auf einigen Stationen ganze Parkplätze nur mit Kinderwagen. Diese Kinderwagen genügten allerdings nicht den geringsten hygienischen Standards. Abklatschtests, die in manchen Häusern vorgenommen wurden, verliefen in der Regel verheerend. Ergebnis: Fahrverbot!

Aus diesem Wissen und aus der Not heraus, kein geeignetes Fahrzeug zu haben, entstand die Anforderung an die Hersteller von Kinderwagen. Allerdings wurde ein solcher Spezial-Kinderwagen nur in einer Kleinstauflage benötigt. Für viele Hersteller ist die Produktion jedoch nur ab einer hohen Auflagenzahl interessant. Entsprechend winkten die Meisten bei einer so speziellen Aufgabenstellung ab. Nach längerer Suche erwies sich dann erfreulicherweise tfk Ergolding als sehr offen für dieses Thema. Jenseits großer Gewinnaussichten war tfk bereit, sich sozial zu engagieren und einen geeigneten Kinderwagen zu bauen.

Tfk baut unter anderem Kinderwagen für sportliche Eltern, die auch schon mal mit Rollerblades ausgerüstet den Kinderwagen vor sich her schieben. Die hierbei gemessenen Geschwindigkeiten sind nicht ohne, entsprechend muss die Hardware beschaffen sein.

Einen entsprechend robusten Kinderwagen konnte tfk also anbieten. Blieb noch die Frage nach dem geeigneten Bezugstoff zu klären. Das im tfk-Sortiment befindliche Material genügte den hygienischen Anforderungen von Kliniken allerdings nicht. Also machte man sich auf den Weg zu einem Vor-Ort-Termin auf einer Kinderstation. Dort fielen den Besuchern Neugeborenen-Bettchen in Wartestellung ins Auge, die mit einem desinfizierbaren Tuch aus unserem GEFATEX® abgedeckt waren. Das Bezugsmaterial war gefunden und der Kinderwagen X FIRST AID war geboren.

Nach einem langen und ausgiebigen Prüfungs-Procedere durch den TÜV Wien erhielt das Vehikel das erforderliche Sicherheitszertifikat. Wahlweise ausgestattet mit Querstange für einen Perfusor und einem kleinem Anhänger mit Halterung für zwei 5-Liter Sauerstoffflaschen können Eltern mit dem Kind nun auch ins Café fahren. Das Pflegepersonal hat es wesentlich bequemer und schneller – etwa zum Röntgen. Und auch die Hygiene-Abteilung ist endlich einverstanden, da der Wagen komplett wischdesinfiziert werden kann.

Dies ist die Erfolgsgeschichte des Kinderwagens X FIRST AID. Inzwischen verkaufen wir die 2. Generation dieses Spezialfahrzeugs, das seinesgleichen sucht.

Wir freuen uns sehr, als Partner von tfk dieses besondere Produkt zu verkaufen.

Rogino-Products GmbH

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